Sonntag, 25. März 2018

Buchtipp - Elisabeth Wappelshammer: "Dementia Care Mapping im interdisziplinären Diskurs"

Elisabeth Wappelshammer
Dementia Care Mapping im interdisziplinären Diskurs
Springer-Verlag, 2018

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Was ist Dementia Care Mapping?

Dementia Care Mapping (DCM - deutsch etwa: Demenz-Pflege-Dokumentation) ist ein Beobachtungsverfahren, das speziell für Menschen mit Demenz entwickelt wurde, bei denen Zufriedenheitsbefragungen nicht oder kaum möglich sind.
Mit Hilfe des DCMs ist es möglich, die Perspektive und das Wohlbefinden dieser Patienten einzuschätzen. So kann zum Beispiel mit dem DCM gemessen werden, inwiefern sich bestimmte Maßnahmen (u.a. Arbeit mit Tieren, Musik, Malen) auswirken, ob sie ihnen gut tun oder eher das Gegenteil bewirken. Auch kann das DCM auch dann eingesetzt werden, wenn Pflegekräfte das Gefühl haben, dass ein bestimmter Patient mehr und mehr abbaut, sich zurückzieht oder unter starken Aggressionen leidet. Die Ergebnisse der Beobachtungen können dabei helfen, die Gründe für das veränderte Verhalten herauszufinden.
Zufriedenheitsbefragungen bei Menschen mit Demenz sind oft nicht (mehr) möglich. Daher müssen verbale wie nonverbale Signale vor dem Hintergrund der persönlichen Biografie gedeutet werden, um den Menschen ein zufriedenes Leben zu ermöglichen. Mit Hilfe des DCM soll das relative Wohlbefinden in einer Einrichtung gemessen werden und somit der Qualitätsmessung dienen. Der gesamte Pflegeprozess soll beobachtet werden und somit Wege zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit Demenz aufzeigen.


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#| Stephan Hadraschek am 25.03.18 | 0 Comment/s (130) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 18. März 2018

Buchtipp : "Leidfaden 2017 Jg. 6, Heft 4. Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer"

Leidfaden 2017 Jg. 6, Heft 4: Was hält Leib und Seele zusammen?
Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

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Aus dem Inhalt:

Carmen Hagen und Christian Schubert: Der Körper trauert mit
Astrid Nestvogel: Psychotherapie bei psychosomatischen Erkrankungen
Thomas Klonek: Haben Krankheiten eine Bedeutung?
Karin Neustadt, Ulrike Kaiser, Rainer Sabatowski: Das biopsychosoziale Schmerzmodell
Sven Benson und Sigrid Elsenbruch: Placebos - Ohne Wirkstoff, aber nicht ohne Wirkung

Psychosomatische Erklärungen, insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie
etwa bei Krebs, Multiple Sklerose, Parkinson und anderen, werden von der interessierten Öffentlichkeit und besonders von den Erkrankten selbst höchst kontrovers wahrgenommen.
Einerseits bieten sie die Hoffnung, durch Veränderungen in Personbeziehungen und der Wahrnehmung und Gestaltung derselben wie auch durch die Veränderungen der entsprechenden psychischen Strukturen günstig auf diese Einfluss nehmen zu können. Andererseits wird gelegentlich auch argumentiert, damit könnte gemeint sein, die Erkrankten seien an ihrer Erkrankung selbst schuld, trügen die Verantwortung für ihre Gesundheitsprobleme selbst, da die psychischen Faktoren ja bedeuteten, dass sie ihre Symptome selbst produzieren.
Dies ist ein Fehlschluss [...]





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#| Stephan Hadraschek am 18.03.18 | 1 Comment/s (173) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 11. März 2018

Schloss Bran...das Draculaschloss

Hier geht's zu Dracula...

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Schloss Bran liegt in Siebenbürgen (Rumänien), rund 30 Kilometer von Brașov (Kronstadt) entfernt.

Ob das Schloss ("Draculaschloss") wirklich vom "echten" walachischen Fürst, Vlad III. Drăculea, je betreten wurde, ist historisch nicht gesichert.

bran-castle.com


#| Stephan Hadraschek am 11.03.18 | 0 Comment/s (170) | 0 TB  | » Tipps




Sonntag, 04. März 2018

Buchtipp : "Dr. med. Mabuse Nr. 232 (2/2018) Schwerpunkt: Gewalt"

Dr. med. Mabuse Nr. 232 (2/2018)
82 Seiten
Mabuse
2018
Bestellnr.: 700218
ISBN: 9783007002185

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mabuse-verlag.de

So vielfältig Formen von Gewalt im Alltag von Gesundheitsberuflern sein können, so unterschiedlich sind auch die Artikel im Schwerpunkt dieser Ausgabe: Neben der Betrachtung von gewalttätigem Verhalten als menschliche Eigenschaft werden Ursachen und Folgen von Gewalt aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Es geht um den Umgang mit traumatisierten Menschen, aggressives Verhalten bei Jungen und um Projekte, die sich mit Gewalt in der Altenpflege sowie im häuslichen Umfeld befassen.
Mabuse Verlag

#| Stephan Hadraschek am 04.03.18 | 0 Comment/s (228) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Montag, 26. Februar 2018

Buchtipp - Janine Müller: "Sterben und Tod als Lerngegenstand in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung"

Janine Müller
Sterben und Tod als Lerngegenstand in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung.
Springer-Verlag, 2018

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Bislang gibt es insbesondere in Deutschland nur wenige Erkenntnisse darüber, wie Pflegekräfte mit Erlebnissen umgehen, die sie bei der Betreuung unheilbar kranker und sterbender Patienten machen. Dies gilt besonders für die Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege.
Janine Müller untersucht in ihrer Masterarbeit genau diesen Themenkomplex im Kontext der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Begleitung von sterbenden Menschen stellt eine herausfordernde Aufgabe dar, die häufig mit Belastungen für das Pflegepersonal verbunden ist. Die Konfrontation mit dem Leid der Patienten und ihren Angehörigen
und der unausweichlichen Endlichkeit des Lebens geht mit einer existentiellen Betroffenheit bei den Beteiligten einher, die sehr unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Besonders trifft dies auf die Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege zu: Diese zumeist jungen Menschen kommen im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung häufig erstmals in direkten Kontakt mit Sterbenden und Verstorbenen und haben zu diesem Zeitpunkt daher oft nur theoretisches Wissen erworben. Ein Teil der Arbeit eruiert den aktuellen Forschungsstand zum Erleben des Phänomens von Sterben und Tod.


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#| Stephan Hadraschek am 26.02.18 | 0 Comment/s (261) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 25. Februar 2018

Neue Ausstellung im Sepulkralmuseum: Alles klar? Glas und Tod

Alles klar? Glas und Tod
Von transparenten Dingen und transzendenten Vorstellungen
23. 02. – 13. 05. 2018

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© Museum für Sepulkralkultur, Archiv

Glas gehört zweifelsfrei zu den faszinierendsten Werkstoffen. Dies liegt an seiner Beschaffenheit und einer sich daraus ergebenden grundlegenden Optik. Glas wirkt filigran und besitzt dadurch eine besondere Ästhetik. Es ist einerseits sehr hart, andererseits leicht zerbrechlich. Zudem kann Glas transparent, aber auch opak sein. Aufgrund all dieser Eigenschaften hat dieses Material eine vielschichtige kulturelle Bedeutung erlangt[...]

sepulkralmuseum.de


#| Stephan Hadraschek am 25.02.18 | 0 Comment/s (178) | 0 TB  | » Tipps




Donnerstag, 22. Februar 2018

Buchtipp - Evelyn Franke: "Anders leben - anders sterben"

Evelyn Franke
Anders leben - anders sterben
Gespräche mit Menschen mit geistiger Behinderung über Sterben, Tod und Trauer
Springer-Verlag, 2018 (2. Aufl.)

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Die Themen Sterben und Tod betreffen jeden Menschen im Laufe des Lebens, auch Menschen mit geistiger Behinderung. Diese Menschen haben jedoch, je nach individueller Situation, andere Bedürfnisse im Umgang mit diesen schwierigen Themen als andere. Menschen mit geistigen Behinderungen haben selten etwas über Emotionen gelernt oder verfügen auf Grund ihre Behinderung häufig nur über ein reduziertes Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten. Menschen mit einer geistigen Behinderung drücken ihre Gefühle manchmal in einer anderen ("fremden") , oft entgegengesetzter Form aus sie lächeln vielleicht, während sie traurig sind. Die Thematik von Palliative Care für den Personenkreis von Menschen mit geistiger Behinderung ist bislang sehr reduziert betrachtet worden.

Neben zwei Geleitworten von Frau Dr. Birgit Weihrauch (ehem. Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands) und von Hubert Hüppe (ehem. Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen), einem Vorwort und einer Danksagung umfasst das Buch sechs Kapitel. Das sechste Kapitel, welches ein Curriculum zum Thema "Palliative Care" für Menschen mit geistiger Behinderung vorstellt, ist das zentrale und umfangreichste.


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#| Stephan Hadraschek am 22.02.18 | 0 Comment/s (262) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 18. Februar 2018

Buchtipp - Heiderose Gärtner-Schultz: "Der richtige Satz zur richtigen Zeit"

Heiderose Gärtner-Schultz
Der richtige Satz zur richtigen Zeit
Kurzzeitberatung in der Trauerbegleitung
Vandenhoeck & Ruprecht 2017

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v-r.de

Trauerberatung ist in aller Munde - und die entsprechenden Angebote schon inflationär. Neue Ansätze und Konzepte sind allerdings rar. Mit dem Buch von Heiderose Gärtner-Schultz wird dieses neue Konzept dargestellt: Wie gelingt es, die richtigen Worte im Kontext "Trauer" parat zu haben? Oft haben auch sterbende Menschen auch nicht mehr so viel Lebenszeit, um seine Probleme zu bearbeiten.


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#| Stephan Hadraschek am 18.02.18 | 0 Comment/s (285) | 0 TB  | » Tipps - Bücher




Sonntag, 11. Februar 2018

St. Johannisfriedhof, Nürnberg

Das Grab von Albrecht Dürer (* 21. Mai 1471 in Nürnberg; † 6. April 1528 ebenda). Dürer war Maler und Grafiker. Mit seinen Gemälden, Zeichnungen, Kupferstichen und Holzschnitten zählt er zu den bedeutendsten Vertretern der Renaissance.

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St. Johannisfriedhof, Nürnberg

wikipedia.de

st-johannisfriedhof-nuernberg.de


#| Stephan Hadraschek am 11.02.18 | 0 Comment/s (256) | 0 TB  | » Friedhof




Samstag, 10. Februar 2018

Buchtipp - Frank Erbguth, Ralf J. Jox (Hrsg.): "Angewandte Ethik in der Neuromedizin"

Frank Erbguth, Ralf J. Jox (Hrsg.):
Angewandte Ethik in der Neuromedizin
Springer-Verlag 2017

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Die Neuroethik ist eine noch junge Disziplin im Grenzgebiet zwischen den Neurowissenschaften und der Philosophie. In der Forschung herrscht noch Uneinigkeit über den Themenbereich der Neuroethik. Einige Wissenschaftler sehen die Neuroethik als den Teil der Bioethik an, der sich mit der moralischen Bewertung von neurowissenschaftlichen Technologien beschäftigt. Viele Forscher verwenden den Begriff der Neuroethik jedoch in einem weiteren Sinne. Für sie steht das Verhältnis zwischen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und moralisch relevanten Konzepten (etwa „Verantwortung“, „Freiheit“, „Personalität“) ebenfalls im Zentrum neuroethischer Überlegungen.


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#| Stephan Hadraschek am 10.02.18 | 0 Comment/s (347) | 0 TB  | » Tipps - Bücher


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